In unserem Glossar erläutern wir die gängigsten Begriffe rund um das Thema Cannabis.

• Automatic / Selbstblühend / Autoflowering •

Selbstblühende oder Autoflowering Samen wechseln selbstständig vom vegetativen Wachstum zur Blüte. Sobald die Pflanze genug Triebe hat, beginnen sie zu blühen. Darüberhinaus sind „Automatics“ sehr schnell zur Ernte bereit (i.d.R. schon nach zehn Wochen) und haben dennoch einen hohen Ertrag.

• Cannabinoide •

Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Substanzen, welche vor allem in Hanf zu finden sind. Zu Cannabinoiden zählen unter anderem THC und CBD. Bei allen höheren Lebewesen sind cannabinoide Systeme zu finden – also Rezeptoren, an welche die Cannabinoide andocken.

• CBD •

CBD oder Cannabidiol ist wie THC ebenfalls ein Cannabinoid und erfreut sich immer größerer Popularität. CBD ist anders als THC kaum psychoaktiv, hat jedoch pharmakologische Effekte wie u.A. eine entzündungshemmende, entkrampfende oder angstlösende Wirkung. CBD ist vor allem für die Anwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken verantwortlich.

• Feminisierte Samen •

Cannabis ist diözisch, das bedeutet, dass es sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen gibt. Für eine berauschende Wirkung sind nur weibliche Pflanzen von Interesse. Da es jedoch auch Zwitter gibt, also weibliche Pflanzen, die eine oder mehrere männliche Blüten tragen (oder andersrum) und sich selbst befruchten können, gibt es immer ein gewisses Risiko für Grower. Feminisierte Samen sind genetisch bearbeitete Samen, aus welchen ausschließlich weibliche Pflanzen entstehen. Die Gewinnung feminisierter Samen ist äußerst zeitaufwendig und bedarf einiges an Know-How. Schlecht feminisierte Samen führen meist zu Zwittern. Ihr könnt euch sicher sein, dass ihr bei uns nur die besten feminisierten Samen bekommt!

• Fermentation •

Unter Fermentation versteht man das absichtlich verrotten lassen der Pflanzenteile, um so Stoffe wie Chlorophyll und Zellulose zu zersetzen und die Qualität des Marihuanas zu steigern. Durch den Gewichtsverlust steigt auch der relative THC Anteil und das Cannabis bekommt ein angenehmeres Raucharoma.

• Guerilla Growing •

Unter Guerilla Growing versteht man den Cannabisanbau auf fremden Grund.

• Haze •

Haze ist aufgrund des hohen THC Gehaltes einer der beliebtesten Strains. Reines Haze ist jedoch durch die sehr lange Blütezeit und des relativ geringen Ertrages für viele Grower unattraktiv. Dies führte dazu, dass das ursprüngliche Sativa mit Indicas gekreuzt wurde und so die Blütezeit verringert und der Ertrag gesteigert werden konnte. Der Anbau von Haze bedarf jedoch einiges an Know-How und ist nichts für Anfänger, da die Pflanzen stark auf Temperaturschwankungen und Änderungen im Nährstoffgehalt reagieren.

• Indoor •

Hierunter ist der Anbau von Marihuana in geschlossenen Räumen zu verstehen. Diese Art des Anbaus ermöglicht es, die Pflanzen unter optimalen Bedingungen wachsen zu lassen. Im Gegensatz zum Outdoor Anbau fallen jedoch höhere Kosten an und es ist mehr Aufwand sowie Know How gefragt. Unter anderem sind Boxen, Lampen und weiteres Equipment zu besorgen.

• Kush •

Die Bezeichnung Kush wird verwendet, um auf eine Untergruppe der Indicas zu verweisen. Da diese Sorten in hohen Regionen der Hindukusch Bergkette wachsen erhielten sie den Namen Kush. Eine der bekanntesten Sorten ist wohl OG Kush. Diese Pflanzen werden sehr groß (bis zu 2 Meter), erzielen hohe Erträge und haben eine mittlere Blütezeit von ca. 7 bis 9 Wochen.

• Manicurin •

Unter Manicurin versteht man das Bearbeiten der Blüten nach der Ernte. Mit einer Schere oder speziellen Trimmern werden die Blätter von den Buds entfernt.

• Nodie •

Die kleinen Verdickungen am Stängel der Pflanze an denen die Seitentriebe entspringen werden Nodie genannt. Auch Astknoten genannt.

• Outdoor •

Der Anbau von Marihuana im Freien wird Outdoor genannt und erfordert wesentlich weniger finanziellen Aufwand als der Indoor Anbau. Know How ist vor allem gefragt, wenn es um die Auswahl einer geeigneten Stelle sowie die richtige Zeit für den Anbau geht.

• Photoperiode •

Hierunter ist die Länge der täglichen Belichtungszeit zu verstehen. Mit anderen Worten die Tageslänge bzw. das Muster des täglichen Beleuchtungswechsels.

• Skunk •

Das original Skunk (Skunk #1) wurde in den 1970ern von Growern aus Kalifonrien auf den Markt gebracht und erfreut sich aufgrund hoher Erträge in relativ kurzer Zeit großer Beliebtheit. Zudem kann die Pflanze in verschiedenen klimatischen Bedingungen gedeihen und eignet sich somit sowohl für den Indoor als auch Outdoor Anbau. Die Knospen sind sehr harzig und weisen fast keine Blätter vor. Der Geruch ist sehr stark und das High kann als ein starker, anregender Kick beschrieben werden. Heute gibt es viele Kreuzungen der ursprünglichen Pflanze.

• Strain •

Bei einer Kreuzung verschiedener Marihuana Pflanzen oder der Mutation einer Pflanze entstehen unterschiedliche Aufspaltungen in der Folgegeneration. Die Weiterzüchtung einer Aufspaltung wird als Strain bezeichnet. Da eine Kreuzung/Mutation zu vielen Aufspaltungen führt, gibt es auch viele Strains, die weitergezüchtet werden können.

• THC •

Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist das wohl bekannteste Cannabinoid in Marihuana. THC wird sowohl für medizinische als auch für Genusszwecke verwendet und sorgt aufgrund der rauschbewirkenden Bestandteile für das „Hight“ Gefühl. Der THC Gehalt von weiblichen Pflanzen ist wesentlich höher als der von Männlichen.

THC ist fettlöslich, weshalb es auch in Speisen wie Butter oder Milch verarbeitet wird.

• Trichomen •

Trichome sind mit anderen Worten nichts anderes als Pflanzenhaare. Diese sind jedoch mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Trichome sind für die Herstellung von Cannabinoiden verantwortlich und somit unverzichtbar für jeden Grower.

• Umtopfen •

Beim Indoor Anbau ist es sinnvoll, die Setzlinge zunächst in einen kleinen Topf (5 – 6 cm) zu pflanzen. Nach ein paar Wochen kann dann der Umzug (= Umtopfen) in einen größeren Topf erfolgen. Am besten arbeiten man sich in 2 bis 3 Schritten bis zum größten Topf (20 cm) vor. Bei Outdoor Pflanzen genügt einmaliges Umtopfen.

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